Das Thema des Monats - November

Das Wetter grau in grau, die Nebel steigen, erster Schnee und Stürme - der Winter steht vor der Tür. Jetzt ist es Zeit, das Vieh in die Ställe zu bringen. Bei ungemütlichem Wetter ist auch in Haus und Hof viel zu tun - es beginnt für die Frauen wieder die Arbeit in der Stube.

Feste und Brauchtum

Allerheiligen/Allerseelen (1./2. November) - Die Gräber werden mit Sorgfalt hergerichtet. Am Nachmittag des Allerheiligentages ist noch heute überall ein feierlicher Gräberumgang. An diesen Tagen erhalten die Patenkinder von ihren Paten das „Zopfgeld“, das sind aus Hefeteig gebackene Zöpfe in Weckenform.

Leonhard (6. November)- Am 6. November ist das Fest des heiligen Leonhard, dem Patron der Pferde, des Viehs und der Landwirtschaft. In unserer Gegend finden ihm zu Ehren viele Pferdewallfahrten statt. Die bekannteste Leonhardifahrt ist wohl in Bad Tölz, die älteste in Kreuth am Tegernsee, wo man seit über 500 Jahren den Segen des Hl. Leonhard erbittet.

Martini - Am 11. November ist der Tag des heiligen Martin, Bischof von Tours (372 n. Chr.). Er wird dargestellt als Ritter auf weißem Pferd, wie er mit dem Schwert seinen Mantel teilt, um ein Stück davon einem Bettler zu geben. Um den einstmals bedeutenden Festtag werden auch die Gänse schlachtreif und so fehlte die Martinsgans früher auf keinem bäuerlichen Tisch. St. Martin zu Ehren finden überall Laternenumzüge statt.

Kathrein stellt den Tanz ein - Auf den 25. November trifft das Fest der heiligen Märtyrerin Katharina. Sie gilt als die mächtigste Fürbitterin unter den vierzehn Nothelfern. Da wenige Tage später die Adventszeit beginnt, ist der Kathreintag der letzte Tag für fröhliche Veranstaltungen. "Kathrein stellt den Tanz ein", so hört man es noch heute bei uns.

Was ist jetzt noch im Garten zu tun?

  • Gehölze pflanzen, solange der Boden nicht gefroren ist
  • Dahlien abschneiden, die Knollen ausgraben - kühl, dunkel und frostfrei lagern
  • Rund um die Rosen Erde und Kompost anhäufeln
  • Frostempfindliche Pflanzen ins Winterquartier stellen, von Zeit zu Zeit sparsam gießen
  • Letzte Krautköpfe ernten, nur der Rosenkohl kann draußen bleiben
  • Meerrettichwurzeln ausgraben, die dickeren Wurzeln in Sand einschlagen, dünne „Fechser“ an anderer Stelle wieder einpflanzen
  • Eingelagertes Obst ständig kontrollieren

 

Unser Vitalhof-Tipp

Wer immer wieder ab dem Herbst müde ist kann von einer "Winterdepression" betroffen sein. Eine Ursache dafür ist der Mangel an natürlichem Tageslicht.  Deshalb jeden Tag mindestens eine Stunde rausgehen und Licht tanken. Auch ein bedeckter Himmel ist viel heller als jedes künstliche Licht. Lange Spaziergänge hellen die Stimmung auf, genauso wie Rad fahren, Joggen, Walken oder Langlauf. Bei regelmäßiger Bewegung im Freien kommt der Kreislauf in Schwung.

Bauern- und Wetterregel
Sitzt im November noch das Laub, wird der Winter hart, das glaub.

 


 

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