Das Thema des Monats - Juli

Der Juli ist nach dem römischen Staatsmann Julius Cäsar benannt. Er ist der siebte Monat im gregorianischen Kalender. Der alte deutsche Name ist Heuert, oder auch Heumonat, weil früher von den Bauern das Heu erst im Juli eingebracht wurde.

Feste und Brauchtum:

25.Juli  Hl. Jakobus der Ältere

Jakobus gehörte mit seinem Bruder Johannes, dem Evangelisten, zu den 12 Jüngern Jesu. Er ist nach Stephanus der zweite Märtyrer und wurde 44 nach Christus mit dem Schwert hingerichtet. Besonders in Spanien wird er als Schutzpatron sehr verehrt. Schon im Mittelalter pilgerten die Menschen zu seinem Grab nach Santiago de Compastela. Auch heute gehen viele Menschen den Jakobsweg um zu sich selbst zu finden. Über ganz Deutschlad verzweigt führen verschiedene Pilgerrouten. Der grenzübergreifende Jakobsweg Isar - Loisach - Leutascher Ache - Inn verbindet Bayern und Tirol. Er führt auch durch unsere Region. Die Strecke verläuft von München über Schäftlarn an Isar und Loisach entlang bis zum Kloster Beuerberg. Weiter gehts über Penzberg nach Bichl, zum Kloster Benediktbeuern. Nächste Station ist Kochel am See, von dort geht es weiter nach Walchensee, Wallgau und Krün. Der Pilgerweg führt weiter nach Mittelwald und folgt dann der Leutascher Ache bis nach Leutasch. Von dort kommt man über Telfs nach Mötz im Inntal, hier findet man Anschluß zum Tiroler Jakobsweg. Auf dieser wunderbaren Wegstrecke, vorbei an zahlreichen Kirchen und Kapellen, lernt der Pilger unsere schöne Landschaft von einer anderen spirituellen Seite kennen.

Mehr unter:  www.auf-dem-jakobsweg.info

 

Wetterregeln zum Jakobstag:

 

"Jakobi heiß - lohnt Müh`und Fleiß."

 

"Jakobi klar und rein,

wird`s Christfest frostig sein."

 

26. Juli Hl. Anna

Nach christlicher Überlieferung ist die hl. Anna die Mutter der Gottesmutter Maria, also die Großmutter Jesu.

In Bayern tragen seit jeher viele Mädchen und Frauen den Namen Anna, sie wurden früher auch oft Nanni oder Nannerl genannt.

Die hl. Anna ist die Patronin der Mütter, der Ehe, für eine glückliche Geburt, der Hausfrauen und Hausangestellten, der Witwen und Armen, sowie vieler Handwerker.

 

 

 

Vitalhof-Tipps

 

Gesunde Ernährung

 

Im Juli kann man im Bauerngarten schon viel Gemüse ernten. Gurken, Zucchini, Salate und natürlich Kräuter. Daraus lassen sich leichte vitaminreiche Sommergerichte zaubern.

Bunter Kopfsalat:

1 Kopfsalat, waschen und zerpflücken,

1 kleine Salatgurke mit Schale fein raspeln,

1 gelbe Zucchini fein raspeln.

Für die Marinade:

3 EL süße Sahne,

2 EL saure Sahne,

1 EL Salatöl,

3 EL Weinessig,

1 Teelöffel Salz,

1 Prise Zucker,

etwas Petersilie, Dill und Schnittlauch.

Marinade verrühren und kurz vor dem Servieren

den Salat damit mischen.

 

Natürlich wohl fühlen

 

Waldbaden

Will man der Sommerhitze entfliehen, kann man auch "Waldbaden", das heißt, ein Bad in der Atmosphäre des Waldes nehmen. In Japan ist das Waldbaden ein fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Beim Waldbaden geht es darum, sich in Ruhe auf den Wald einzulassen, seine Sinne zu öffnen, den Vogelstimmen zuzuhören, die reine Luft zu genießen und den Duft der ätherischen Öle von Fichten- und Tannennadeln auf sich wirken zu lassen. Der Aufenthalt im Wald, das ist wissenschaftlich erwiesen, wirkt beruhigend, senkt den Blutdruck und stärkt unser Immunsystem. Jeder, der sich trittsicher in der Natur bewegen kann, kann Waldbaden. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie die Atmosphäre des Waldes auf sich wirken, es wird Ihnen gut tun!

 

Salbeifußbad

Ein kühlendes Fußbad mit Salbeiblättern ist eine Wohltat für müde Füße.

Dazu macht man einen Aufguß mit Salbeiblättern, lässt diesen 10 Minuten ziehen und gießt das Ganze in eine Fußbadewanne. Dann wird mit kaltem Wasser aufgefüllt, so dass eine angenehme Wassertemperatur entsteht. Die Füße sollen bis über die Knöchel im Wasser sein. Suchen Sie sich ein lauschiges Plätzchen im  Garten und baden Sie ca. 20 Minuten die Füße im Salbeiwasser. Die ätherischen Öle der Salbeiblätter wirken wohltuend und erfrischend. Nach dem Fußbad die Füße hoch lagern und 1/2 Stunde ruhen.

 

 


 

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Maria Waldhauser
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